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Suchbegriff: Vereinigte Staaten

Die US-Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag bei allen wichtigen Indizes Kursverluste: Der Dow Jones gab um 0,7 % nach, der S&P 500 verlor 0,7 % und der Nasdaq fiel um 0,8 %. Tech-Aktien setzten ihren Abverkauf fort, da Investoren Bedenken äußerten, dass KI-Anwendungen traditionelle Softwareunternehmen herausfordern könnten, und fragten, ob der KI-Boom die versprochenen Renditen liefern kann. Der Gewinnbericht von Alphabet und die Ankündigung zusätzlicher KI-Investitionen verunsicherten den Markt weiter.
Analysen deuten darauf hin, dass trotz der anfänglichen Stärke des Dollars nach der Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Vorsitzenden seine wahrscheinliche Übereinstimmung mit Trumps Forderungen nach Zinssenkungen und die wachsende US-Staatsverschuldung weiterhin Druck auf den Dollar ausüben werden. Experten sagen voraus, dass Warsh in Zeiten von Marktstress möglicherweise auf quantitative Lockerung zurückgreifen wird, wodurch der „Devaluation Trade” aufrechterhalten wird, bei dem Anleger in stabile Währungen und Edelmetalle flüchten.
Portfoliomanager David Wehner erörtert die strategische Neugewichtung des Dynamik-Depots angesichts der jüngsten Marktturbulenzen, darunter die Volatilität des Goldpreises, die Abwertung von Softwareaktien aufgrund von Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz und die politische Unsicherheit aufgrund der Politik von Trump. Die Strategie umfasst Gewinnmitnahmen bei Gold und chinesischen Positionen sowie eine Erhöhung des Engagements in unterbewerteten Softwareaktien und Unternehmen mit starkem Cashflow wie Microsoft, Mastercard und Visa.
Die Europäische Zentralbank plant, ihre Eurep-Liquiditätslinie über die derzeitigen acht Nachbarländer der Eurozone hinaus auf weitere Länder auszuweiten, um die internationale Rolle des Euro zu stärken und finanzielle Widerstandsfähigkeit gegenüber Marktkrisen zu gewährleisten. Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund einer Neubewertung des Status des US-Dollars als Reservewährung durch Investoren aufgrund der als unberechenbar empfundenen Wirtschaftspolitik der USA.
Die Deutsche Bank sieht sich erneut einer genauen Prüfung ihrer Geschäftsbeziehungen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein ausgesetzt. Vertrauliche Dokumente zeigen Zahlungen in Höhe von 874.649 US-Dollar an ausländische Models und 6,4 Millionen US-Dollar an Anwaltskosten für Komplizen. Die Bank, die 2020 wegen Überwachungsmängeln mit einer Geldstrafe von 150 Millionen US-Dollar belegt wurde, musste einen Kursrückgang ihrer Aktien hinnehmen, als neue Details aus kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten bekannt wurden, die die anhaltenden regulatorischen und reputationsbezogenen Herausforderungen verdeutlichen.
Finma-Chef Stefan Walter verteidigt die geplanten strengeren Kapitalanforderungen der Schweiz für die UBS und argumentiert, dass es sich dabei um gezielte Massnahmen handle, die Probleme angehen, die während des Zusammenbruchs der Credit Suisse zutage getreten seien. Walter widerspricht Behauptungen einer Überregulierung und erklärt, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Märkten gut abschneide. Die UBS hat die Pläne kritisiert, da sie Wettbewerbsnachteile befürchtet, während die Finma Regierungsvorschläge unterstützt, die von der UBS verlangen könnten, bis zu 26 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kernkapital vorzuhalten.
Die Vereinigten Staaten und Russland haben vereinbart, nach einer dreijährigen Unterbrechung die hochrangigen Militärgespräche wieder aufzunehmen. Die Verhandlungen finden in Abu Dhabi statt. Ziel ist es, Fehleinschätzungen zu vermeiden und eine Eskalation zu verhindern, nachdem US-Gesandte Fortschritte in Richtung Frieden in der Ukraine erzielt haben. Die Gespräche stellen einen bedeutenden diplomatischen Durchbruch dar, nachdem der militärische Dialog nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 ausgesetzt worden war.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde behielt den Zinssatz unverändert bei 2,0 % und spielte das Konzept eines „globalen Euro” herunter, wobei sie betonte, dass andere Faktoren wie Rechtssicherheit und Handelsabkommen für den internationalen Währungsstatus wichtiger seien. Die starke Aufwertung des Euro wird beobachtet, da sie die Inflation stärker als erwartet dämpfen könnte. Experten diskutieren das Potenzial des Euro als globale Reservewährung, wobei sich die Diskussionen auf die Notwendigkeit von Eurobonds und einer gemeinsamen Fiskalpolitik zur Unterstützung der internationalen Rolle des Euro konzentrieren.
Die globalen Kapitalmärkte erlebten Ende Januar erhebliche Schwankungen mit starken Verlusten bei Softwareaktien (Microsoft minus 10 %), Edelmetallen (Gold minus 13 %, Silber minus 35 %) und Kryptowährungen (Bitcoin minus 21 %). Analysten erkennen ein Muster, bei dem Hedgefonds gezwungen waren, profitable Gold- und Silberpositionen zu liquidieren, um die Sicherheitenanforderungen für verlustbringende Technologieaktienpositionen zu erfüllen, wodurch unerwartete Korrelationen zwischen scheinbar nicht miteinander verbundenen Anlageklassen entstanden.
Finma-Chef Stefan Walter verteidigt die geplanten strengeren Kapitalanforderungen der Schweiz für die UBS, die bis zu 26 Milliarden Dollar an zusätzlichem Kernkapital erfordern könnten. Walter argumentiert, dass die Massnahmen darauf abzielen, die Probleme aus dem Zusammenbruch der Credit Suisse anzugehen, und dass die Schweiz im Vergleich zu anderen Ländern nicht überreguliert ist, trotz der Bedenken der UBS hinsichtlich Wettbewerbsnachteilen.

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